Eifel Graveller 2019 – Back on track to keep on pushing. snacking. & cycling.

Just keep on pushing.

– Pushing your limits. Pushing your bike.

 & Pushing your inner voice. 

 

Es ist das Jahr 2019, Anfang August  – & ich habe Lust auf Abenteuer. Lust auf Draußensein, Lust auf Grenzüberschreitungen, Lust darauf, endlich, endlich mein „neues“ Bombtrack auf sein Herz & Nieren testen zu können. Lust aufs Leben eben.

Es waren lange und harte Monate, in denen sich mein ganzes Radlerherz immens zusammenreißen musste, um nicht ganz krank zu werden. Hätte mir jemand vor dieser Zeit gesagt, dass ich mal für lange Monate nicht am Rad hocken könnte – Puuh, No way!

 

– time to end a process full of recovery & healing. #fracture1-

 

Umso mehr häufte sich nun die ganze Energie, die endlich einfach rauswollte, die endlich lebendig werden wollte, statt dort nur weiter in meinem Kopf ihre visionären Kreise und Berge ziehen zu dürfen.

Die Wahl, welches Abenteuer es denn jetzt sein dürfte, war relativ schnell gefällt:

Es sollte für 650km und 12.000 Hm auf eine Unsupported Bikepackingreise gehen – & das einmal quer und rund um die mir bis dato noch unbekannte wunderschöne Eifel. Namen dieses Kindes ist hier der Eifel Graveller – made by Holger Loosen.

(www.eifel-graveller.de) 

Gründe dafür waren zum Einen, dass es  vor allem endlich mal mal Zeit wurde, meinen bisher nur über Mailkontakt Bekannten und Bikepackingkollegen Holger Loosen als Veranstalter dieses verrückten Abenteuers auch endlich mal persönlich kennenzulernen, sondern auch meinen seit Dezember von ihm reservierten Startplatz für dieses Event tatsächlich auch wahrzunehmen.

Dafür ließ ich also Pläne wie eine Nachfahrt des French Divide Tracks, das La Baroudeuse Bikepackingrennen und andere auch durchaus verlockende Alternativen links liegen und machte mich gemeinsam mit meinen beiden Jungs, dem Bulli & meinem Bombtrack Beyond auf in die Eifel – voll bepackt mit einem Haufen Abenteuerlust, gerösteten Nüssen, Trockenobst, Äpfeln, Snacks und einem aktuell ziemlich glücklichen Herzen.

 

– Track des Eifel Gravellers – 

 

Die Organisation, die hinter dem Eifel Graveller liegt, ist schier unglaublich. Auch wenn ich wusste, wie sehr dieses schon seit Monaten ein Herzensprojekt von Holger war, war es dennoch beeindruckend, wie unglaublich viel er hier emotional, finanziell und auch zeitlich bemerkenswert investiert hat. Dafür möchte ich ihm schon ganz am Anfang dieses Blogbeitrages danken – ganz ehrlich.

Ein großes Respekt & Danke – auch an das komplette Team der Organisation!

– Ihr habt meine Abenteuerlust in keiner Sekunde enttäuscht!

Am Vortag zu Start kommen meine Jungs und ich also an – ich mache einen kurzen Abstecher zum Vortreffen und Fahrer – get together, das Holger für uns alle organisiert hat und mache mich aber auch schon bald wieder auf, um mit dem Bulli auf einer schönen Anhöhe einen Schlaf – und „Fahrradendpackplatz“ sowie Ruhe zu finden. Wie immer bin ich froh, aus dem Trubel rauszukommen und freue mich jetzt schon auf den Moment, das erste Mal alleine im Wald, alleine am Berg, nur atmend und kurbelnd zu sein – mit dem Gewissen, dass dies für die nächsten Tage und Stunden das einzige sein wird, was wirklich zählen wird.

 

– Stille & Ruhe irgendwo in der Eifel im Endpackmodus. 

 

Nachdem wir von unserem ersten Stellplatz noch verscheucht werden, finde ich endlich irgendwann nach Mitternacht Ruhe. Ruhe zum Schlafen und Ouh – Ruhe zum Essen! Einen nervösen Magen möglichst vollzubekommen ist gar nicht so leicht, und irgendwann lasse ich ihn einfach in Ruhe und schlafe mit dem Blick hoch zum Sternenhimmel endlich ein.

Und dann, irgendwann – ist es endlich soweit. Wir starten um 10 Uhr am Sonntag, den 25.08.2019 und das nicht ohne dass Holger sich – mal abgesehen von einem fantastischen Frühstück für uns alle – noch etwas anderes Besonderes hat einfallen lassen:

Mit Sack & Pack, gespannten Gesichtern und ziemlich rappeligen Beinen werden wir in 2 „Portionen“ die ersten Meter des Tracks chauffiert: Mit der Fähre, einmal quer und ab über die Mosel. Wir nutzen die Zeit um nochmal zu schnakken, uns alle auszutauschen, sich alles Gute für die folgende Tour zu wünschen.

 

– ein Haufen rappliger Beine kurz vorm Start.

– eine Portion Bikepacker unterwegs auf der Fähre.

 

Und dann – endlich, endlich – tönt das Fährhorn und wir dürfen endlich los. Gott sei Dank! Meine Beine freuen sich, mein Herz jauchzt und das Beyond rennt förmlich wie von selbst los. Das ganze Feld fliegt dem ersten Track und dem Hunsrück entgegen, die ersten setzen sich schon vorne ab und ich versuche, einfach in meinem Rhythmus zu bleiben. Mich nicht hetzen, aber auch nicht aufhalten zu lassen. Mit anderen Menschen zu fahren kann mich tierisch nervös machen und ich sehe zu, dass ich mich von einem Pulk Räder befreie und langsam immer mehr für mich sein kann.

Es geht nicht lang geradeaus, immer der Mosel entlang, bevor wir endlich nach rechts abknicken und uns schon bald auf dem ersten wunderschönen Track der Eifel ins Nirvana kurbeln. Es zeigt sich schnell, wie einsam und wild die Eifel ist – und ich bereue schon am ersten Tag des Eifel Gravellers meine Entscheidung nicht, dieses Abenteuer allen anderen vorgezogen zu haben. Es geht auf Schotterpisten, felsigen Wegen, Trails und verwunschenen Pfaden bergauf und bergab – ein mir eher ungewohntes, intervalliges Höhenprofilterrain – jedoch gewöhnen sich auch meine eher an lange Schwarzwaldanstiege gewöhnten Radlerbeine schnell an diesen Rhythmus, denn der Track macht auch einfach nur Spaß.

Das Bombtrack dürfte zwar gut und gerne auch ein paar Kilo weniger drauf haben – aber ich soll noch froh um all die Leckereien in den tiefsten Gründen der Rahmentasche sein. Mein Equipment, das ich nur eine Woche vorher als komplettes Setup daheim im geliebten Schwarzwald testen konnte und ich einem mir besonders wertvollen Menschen im Leben und auf diesem Track zu verdanken habe, bewährt sich schon jetzt auf den ersten Kilometern.

Die Rahmentasche ist voll mit gerösteten Cashews, getrockneten Aprikosen und Mangos, Mirabellen, Äpfeln, Brezn – die Liste nimmt kein Ende & an steilen Knippchen, an denen ich das Rad mal wieder händisch hoch wuchten und schleppen muss, verfluche ich ganz kurz – aber grinsend – meine Verfressenheit und meine Liebe zum autarken und frischen Picknick. Ultralight? – Ist bei mir mal wieder fehl am Platz. Und Spaß macht es trotzdem und flott geht es auch immer noch voran.

 

– Unterwegs auf den ersten Flow-Kilometern.

 

Und es kommt so wie ich es mir gewünscht habe – der ganze Tag wird ein einziger Radl-Flow. Und er endet auch nicht, nachdem ich mir kurz vor der Dunkelheit in Manderscheid erstmal etwas Warmes in Form von Flammkuchen und Kaffee gönne – das erste richtige Essen nach einer ganzen Weile Magen-Auf & Ab. Ein langes, wohltuendes WhatsApp Videotelefonat später – und ich bin wieder hellwach. Schlafen? Biwak? – Fehlanzeige. Ich kann und möchte nicht aufhören.. – und das auch, obwohl ich ahne und weiß, dass nun ein ziemlich harter Part des ersten Tracks folgt: das 40 km lange Liesertal, das schon im Fahrerhandbuch als besonders anspruchsvoll ausgewiesen wurde und auch auf Nachrecherche klarmachte, dass damit nicht unbedingt nur zu Spaßen ist, vor allem nicht bei Dunkelheit.

Und wahrscheinlich ist es gut so, dass ich die Härte dieses Tals nur ahne – und nicht wirklich weiß, was kommt. Und es im Dunkeln fahre (oder eher schiebe) – denn so kann ich nicht sehen, wie steil bergab es hier wirklich geht links von mir geht. Der Track verläuft ab hier felsig, kantig, wurzelig und  – für mich – ganz ehrlich-  zum größtenteil unfahrbar. Als ziemlicher Technikbanause komme ich hier arg an meine Grenzen, noch effektiv fahren zu können. Jedoch ist mir das ziemlich egal – denn ich schiebe gerne. Immerhin schleppe ich auch in den Heimatgefilden liebend gerne mein Bike an Orte, an die ich sonst nicht kommen würde. Ächze, stöhne, fluche dabei  – und grinse dennoch innerlich immer noch wie ein Honigkuchenpferd. Ich brauche also einige Stunden, bis mich dieses unfassbar spannende Liesertal im Dunkeln wieder ausspuckt und ich weiterradeln kann, um in der Nacht noch den ersten Track des Gravellers zu beenden.

 

– Latebirdtrailing auf dem Weg ins Liesertal.

 

In einer Schleife komme ich nach Manderscheid zurück und warte hier zwei Stunden, bis Bäcker und Tankstelle öffnen und ich nicht nur meine, sondern auch des Garmins Energiereserven auffüllen kann. Denn meine Batterien und Akkus, die ich eingepackt habe, sind „erfreulicherweise“ leer und ich bin froh, wenigstens hier noch etwas gefunden zu haben, um wirklich neue und funktionierende zu kaufen.

Nach zwei Kaffee und neuem Proviant für die nächsten eher verlassenen und einsamen Kilometer am Track geht es im Morgengrauen weiter. Das Beyond läuft wie von selbst und ich merke nicht mal, dass es nur eine halbe Stunde Parkbankpowernap für mich gab. Der mittlerweile 2. Track steht an und zählt auf den nächsten Kilometern nur langsam seine KM auf meinem Garmin runter. Vor allem lange Schiebepassagen, trailige Abschnitte und die immer wieder kehrenden Foto- & Snackstopps meinerseits entschleunigen ziemlich – und ich genieße es in jeder Minute. Alle 20-30 km werden wir an wunderschönen Sehenswürdigkeiten der Eifel vorbei gelotst.. – Burgen, Viadukte, Schlösser, Hängeseilbrücken, Maare, Wasserfälle, wunderschöne kleine und verträumte Ortschaften, und und und… – die schon uns zu Beginn des Eifel Gravellers zur Verfügung gestellte Liste mit diesen Besonderheiten nimmt hier kein Ende und übertrumpft sich mit jedem Loop und jeder neuen, sehenswerten Sackgasse immer wieder aufs Neue.

 

 

 

 

– Trailmagic made by nature. Endlose Schönheiten. Endlose Trails. Endloses Staunen.

 

Generell hat sich Holger hier als Veranstalter enorm ins Zeug gelegt: Nicht nur ein PDF-Dokument mitsamt allen Sehenswürdigkeiten, sondern auch ein extra Fahrerhandbuch hat er in mühseliger Kleinarbeit erstellt – und uns diese noch vor dem Start für eine optimale Vorbereitung zukommen lassen. Ich gestehe, mich damit gar nicht so detailliert befasst zu haben – zu sehr war ich vorher mal wieder mit dem Hier und Jetzt des Lebens anstatt mit Planerei & ordentlicher Vorbereitung beschäfitgt. Umso überraschender waren somit manche Abschnitte – vor allem in ihrer Schönheit und weniger in ihrer Härte – denn auf letztere war ich ja generell eingestellt und habe dies ja auch bewusst genauso haben wollen, denn alles andere hätte mich enttäuscht.

In diesem herrlichen Modus geht es also weiter und weiter und zur Dämmerung hin entschließe ich mich kurz vor dem Ende des 2. Tracks einen wunderschön gelegenen Platz auf einem Hochplateau zum Biwakieren zu nutzen. Zwar bin ich immer noch hellwach, zwinge mich aber dennoch zur Ruhe – & hoffe darauf, dass mein Körper mir es einfach danken wird.

Als Midnight Snack gibt es frisches Körnerbaguette, Avocado, Koriander und Gurke sowie ein süßes Plunderteilchen, das eigentlich fürs Frühstück eingeplant war und mich jetzt aber doch zu sehr anlacht und irgendwie direkt verspeist werden möchte. Wieder freue ich mich über so simple Radlkulinarik – jedes extra mitgeschleppte Gramm an Essen wird früher oder später ein wahrer Gaumenschmaus – einfach herrlich!

 

 

 

– Biwak – & Radlkulinarikromantik. Just me, my bike & nature. Blessed!

 

Ich schlafe selig ein und freue mich schon jetzt auf den bombastischen Sonnenaufgang, denn wie immer habe ich mir gezielt ein Plätzchen gesucht, das sich morgens Richtung der Sonne zuwendet und mir direkt zum Aufwachen Licht und Wärme beschert. Dicke, geschwollene Augen gibt es dennoch inklusive.. – ich kenne sie schon und sie werden mich erst mit den ersten Schweißtropfen auf den weiteren Kilometern wieder halbwegs verlassen.

Und genau so kann ich am nächsten Morgen auch wieder beschwingt losfahren. Mit dem ersten KM steuere ich erstmal den weiter unten gelegenen Friedhof an – es gilt, endlich wieder Wasser aufzufüllen. Ich tapse vorsichtig und leise über das Kopfsteinpflaster – ganz wohl fühle ich mich dabei nie, an solch einem Ort zu sein um meine Wassertanks aufzufüllen.

Die letzten KM des zweiten Tracks fliegen frisch gestärkt durch das kalte Wasser also förmlich dahin. Kalter, nasser Nebel steht in den Tälern und die Sonne strahlt über den Höhen – es wird wieder heiß werden heute, so wie gestern – und auch vorgestern. Ich beende Track #2 und starte Track #3. Knapp 200km to go zeigt mir mein Garmin nun an – Juchhheee!

Ich klicke mich wieder in die Pedalen ein und kurble weiter – denn aller Zahlen zum Trotz – bisher macht mir jede Kurbelumdrehung auch weiterhin einfach nur noch Spaß. Nach einer ganzen Weile erreiche ich eine Ortschaft und kann meine beiden obligatorischen Frühstückskaffees genießen und mir einen Käseheidelbeerkuchen als Etappenfrühstück mitnehmen, dem mein Magen bisher am wohlgesonnensten zu sein scheint.

Bisher habe ich weder die Nüsse, noch sonst großartig etwas vom mitgeschleppten Proviant angerührt.

Zu unterschiedlich sind die Gelüste plötzlich, zu empfindlich wird der Magen durch die Hitze und zu wenig kann ich mir genug von dem reinpfeifen, was nötig wäre, um die verlorene Energie wieder aufzuholen. Also gilt es, in kleinen Mengen und möglichst frisch zu essen – denn wenn etwas immer geht, dann ist es Obst. Und so begleiten mich Trauben, Melone, Feigen, Äpfel und Mirabellen so oft und so lange es geht am Weg weiter durch diese wunderschöne Eifel. Die Brezel, die seit Sonntag auf meiner Lenkertasche mit mir rumfährt, verspeise ich dann letzten Endes auch erst 3 Tage später als ziemlich knackigen Snack, irgendwo zwischen Trails, Sonnenuntergang, Nebelfeldern und in herrlicher Einsamkeit.

 

 

 

 

 

– Best way to survive: cake, ice cream & fresh fruits.

 

Der Track rennt heute förmlich. Es tut gut, das Rad nach den vielen steilen Passagen sowie Schiebe- und Kletterabschnitten auch mal konstant durchfahren zu können. Ich sehe lange niemanden der anderen Teilnehmer, wechsle mich nur zwischendurch mit zwei anderen ab, die immer wieder auf derselben Höhe wie ich unterwegs sind und genieße es, auch mal wieder etwas mehr Austausch und Schnack rund um den Track zu haben.

Den Rest der Zeit verbringe ich mit der puren Freude am Radeln, am Snacken, am Fotografieren, am Posten und einfach am Leben leben. Die Nachtfahrten werden mittlerweile mit einem Eis im Hörnchen und einem weiteren WhatsApp Videotelefonat eingeläutet – Radltraditionen at its best sozusagen, die meine ohnehin schon grandiose Laune nur noch weiter oben halten.

Auch in der dritten Nacht kann ich es daher nicht lassen, einfach weiterzufahren. Auch wenn meine total runtergefahrenen Bremsen und meine schwach werdende Lampe mich schon eher „früh“ zum Schlafen zwingen, lasse ich es mir nicht nehmen, noch zumindest so lange zu fahren, um einen tollen Spot zum Biwakieren zu finden. Und so schlage ich dann irgendwann um Mitternacht herum mein Lager bei der Ordensburg Vogelsang auf. Eher etwas widerwillig –  denn mein ganzes Schlafmaterial auszupacken gleicht mitterweile eher einer Tortour. Mein Ulnarisnerv ist durch die Lenkerhaltung komprimiert – und vor allem mein kleiner Finger mag sich nicht mehr so recht bewegen, wie ich das gerne hätte. Mit beginnenden Krallenhänden und Kraftverlust beidseits versuche ich also, mein ganzes Schlafgepäck auszupacken – und grause mich vor dem Morgen, um alles wieder einzupacken.

 

 

 

– Geliebte Morgenstimmungen.

 

Es dauert eine Ewigkeit, bis ich mich endlich in die Schlafmontour bequemt habe, nicht mal einen leichten Reissverschluss kann ich richtig benutzen – und ich bekomme langsam Zweifel, ob meine Hände diese ganze Tortour wirklich noch bis zum Ende ertragen sollen. Ich hoffe darauf, dass die kurze Nacht ihnen etwas Abhilfe verschafft und mache mich erstmal ran ans Schlafen.

Am nächsten Morgen holt mich Thomas mit seinem selbstgebauten Maifeldrad (https://www.maifeldrad.de) ein – und ich freue mich richtig, an diesem Morgen eine supernette Gesellschaft am Weg hin zum ersten Kaffee an meiner Seite zu haben. Bis kurz vor dem Start des Eifel Gravellers hat er sein Rad in stundenlanger Kleinstarbeit und Detailliebe aufgebaut – ich bin ziemlich beeindruckt und mir wird nur aufs Neue mal wieder bewusst, wie wenig Ahnung ich – leider – von solch tollen Dingen habe. Wir verstehen uns auf Anhieb gut und lassen unsere Räder wie kleine Kinder über die Gravelpiste schießen – so, als wenn wir gerade erst bei KM 0 gestartet und noch megafrische Hummeln im Hintern hätten.

 

– Geliebte Abendstimmungen.

 

Den Stopp in Einruhr nutzen wir für Kaffee und ein Frühstück, das bei mir aus einem halben Apfel besteht, da der Magen jetzt einfach noch nicht Futter fassen will. Ich beginne, Croissants in meiner Rahmentasche zu bunkern – die ich sonst nie esse, jedoch nun das einzige sind, was wirklich von meinem Magen vertragen wird. Diese sollen mich über den Tag hinweg etappenmäßig versorgen – und leisten ihren Dienst erstaunlicherweise sogar ganz gut.

Und so geht es weiter, immer weiter – dem Ende des dritten Tracks entgegen, den ich gegen 15 Uhr in Dahlem erreiche. Beschwingt wie ich bin, starte ich direkt Track #4, kurble weiter – und verpasse somit die letzte Gelegenheit, auf den nun folgenden, letzten 150km ordentlich einkaufen zu können. Denn jetzt – wird es dünn, sehr, sehr dünn. Zwar fahre ich durch etliche Ortschaften, jedoch bietet mir keine einzige eine Einkaufmöglichkeit..  – geschweige denn die Möglichkeit, meine Gelüste nach einem Eis oder einem frischen Salat zu befriedigen. Ziemlich leer im Kopf (so wie ich es immer werde, wenn ich Durst und Obsthunger habe) beiße ich also immer noch in meine Croissants, die mir mittlerweile eher wieder zum Hals raushängen. Ich muss an die Riesenäpfel denken, die in Klotten im Bulli auf mich warten und wünschte mir, hier irgendwo in diesem Eifelnirvana eine herrliche Streuobstwiese zum Obstpflücken finden zu können. Der Wunsch bleibt jedoch bis Endkilometer 30 unerfüllt.

Kurz vorm Nürburgring jedoch finde ich endlich, endlich eine Pizzeria und freue mich über einen herrlichen Salat und Pizzabrot, den ich ziemlich genieße, auch wenn mir das Essen durch die Sahnedressing, das sich leider darauf befand, die nächsten 3 Stunden noch arg im Magen hängen wird.

Von hier aus geht es weiter zum Ring und seiner Nordschleife– die ich schnell hinter mir lasse: zu viel Licht, zu viel Konsum, zu viele Menschen, zu viel in meinen Augen unsinniger Verbrauch natürlicher Ressourcen. Aber das ist eine andere Chose.

Vom Ring abwärts fahre ich wieder gemeinsam mit Thomas, der den Tag über hinter mir war und auf den ich nun warte, um wieder einige KM mit ihm zu fahren. Sehr trailig und steil geht es hier runter ins Tal – meine Bremsen versagen bis aufs Letzte und der Adrenalinpegel steigt ordentlich. Jedoch ist genau er es, der mich jetzt weiter wach hält. Während Thomas sich noch vor der hohen Acht und dem damit nächsten Berg ins Gebüsch hauen muss, um sich seinen endlich wohlverdienten Schlaf zu holen, mache ich noch weiter und bringe die Hohe Acht mitsamt dem Turm hinter mich. Erst folge ich dem Tipp, am Turm zu schlafen, um morgens einen wahnsinnigen Sonnenaufgang zu erleben und schleppe mein Gepäck hoch auf den Turm – nur um dort oben festzustellen, dass ich einfach noch nicht damit aufhören kann, einfach weiter zu radeln.

Denn noch gibt mir die Lupine eine gute Stunde an Leuchtkraft – und ich nutze sie, bis mir das wild blinkende, rote Lämpchen noch weitere Kilometer auf dem Track verwehrt. Ich finde noch im letzten Moment einen tollen Schlafplatz und genieße mal wieder die Tortour des Aus- und Entpackens. Etwas, das ich meinen Fingern wahrlich gerne ersparen würde und immer schwerer wird. Wenigstens finde ich in der Hängematte meine verschollen geglaubte Stirnlampe wieder – und freue mich über eine zusätzliche Lichtquelle fürs Nachtfutter.

 

 

 

 

 

– Schnappschüsse. 

 

Ich überlege dennoch, trotz allem Spaß, aller Freude und den guten Beinen, am nächsten Tag aufzugeben. Auch wenn es nur noch 80km sind – meine Finger machen mir Sorgen und die Vernunft ist prinzipiell groß genug, um niemals komplett gegen meinen eigenen Körper zu fahren. Und wie schon am Abend vorher hoffe ich, dass der Schlaf ein wenig Heilung bringt, die Dinge wieder etwas richten wird.

Und dennoch, als im Morgengrauen Thomas auf seinem Maifeldrad an mir vorbeiflitzt, kenne ich kein Halten mehr – ich muss irgendwie doch los und bete dafür, dass meine Hände mir auch die letzten 80km noch verzeihen mögen. So schnell es eben geht, raffe ich meine Sachen zusammen und mache mich wieder auf den Weg. Kaum im Sattel, fühlt sich alles einfach nur wieder gut und richtig an. Selbst nach über 550km und 10.000 Hm ist Kurbeln, Schwitzen, Pushen und Atmen immer noch genau das, was ich gerade hier und genau jetzt brauche. Ich grinse.

Ich grinse eigentlich die ganze Zeit während der Tracks – permanent und unaufhörlich, äußerlich und innerlich. Ich grinse, weil mein Kopf mit jedem weiteren Kilometer so herrlich frei wird. Ich grinse, weil das Rad und ich immer mehr eine Einheit bilden. Ich grinse, weil es so gut tut, jede Faser und jede Zelle im Körper arbeiten zu lassen, wenn man mal wieder nur pushen und ächzen muss. Ich grinse, weil das Leben nach wirklich harten Monaten der Verzweiflung und des Schicksals endlich mal wieder einfach nur schön ist – ich grinse, weil das HIER & JETZT gerade so dermaßen lebenswert und wunderbar ist. Weil die Einsamkeit und Stille der Natur einen so tief zufrieden werden lässt.

 

 

 

 

 

– nature – the one and only happy place.

 

Und so dermaßen Honigkuchenpferdähnlich grinsend, hole ich irgendwann Thomas wieder ein und wir machen uns gemeinsam weiter auf den Weg. Die letzten KM – vor allem die letzten 40 – schimmeln wir uns entspannt durch den Track. Genießen die Trails, die Hitze, die Sonne, die Flußdurchquerungen – und lassen uns von Holger noch überraschen und in seinem Stammradladen in Kaiseresch auf einen Kaffee bitten.

Nehmen halb scherzend und fluchend die letzten steilen Knippchen hin, die Holger auf den letzten Trackkilometern so schön gezielt eingebaut hat, um uns auch auf den letzten Kilometern nichts zu schenken und wollen irgendwie auch jetzt endlich mal ankommen – und irgendwie auch nicht.

Als uns der letzte Trail endlich unten an der Mosel ausspuckt, erwartet uns Verkehr, Gegenwind und ein hartes Beißen auf den letzten Asphaltkilometern – der für mich wohl härteste Part der gesamten Tour. Meine Kette ächzt sich trocken über die Kettenblätter, der Wind peitscht einen mit jeder Kurbelumdrehung zurück und der Garmin scheint sturr stillzustehen, was seine Kilometerleistung angeht.

 

– Kurzer Motivations – Kaffeestopp auf den letzten 40km. 🙂

 

Und dennoch: Gegen frühen Nachmittag erreichen wir gemeinsam Klotten und werden von Holger und Kollegen gebührend empfangen. Glücklich, erfüllt und zufrieden beenden wir die 650 km & die 12.000 HM des Eifel Gravellers  in 4 Tagen, 4 Stunden und 35 Minuten.

Glücklich und erfüllt denke ich zurück an eine wahnsinnige tolle Tour, die mit der Schönheit ihrer Landschaft ihresgleichen sucht und die wirklich davon lebt, von Holger als Lokalmatador mit einem großen Herz für seine Heimatregion gestaltet worden zu sein.

Der Eifel Graveller ist besonders. Besonders schön. Besonders hart. Besonders intensiv. Er ist zwar nichts für die linke Arschbacke – aber für ein Radlherz, das voll ist mit dem Willen zu pushen, zu kurbeln, zu leisten sowie seine Grenzen zu testen – ist er genau das richtige!

Ich zumindest wurde nicht enttäuscht – & sage Danke für ein paar tolle Tage, tolle Berge, herrliche Trails & einen Haufen magischer und intensiver Erinnerungen! 

 

 

Ich kam für Abenteuer –

& ich gehe mit einem zufriedenen Herzen,

einem freien Kopf,

geschwollenen Beinen,

tauben Händen.

Was Zahlen sind,

können Worte nicht beschreiben.

Jede Minute war purer Spaß

& pure Freiheit.

 

Ich danke Holger Loosen und seinem gesamten Team aus freiwilligen Helfern von Herzen für dieses tolle Event! Jegliches Drumherum, der Track, die Organisation, die Bewirtung danach & davor, die Gastfreundschaft, die Landschaft, die tollen Menschen dabei – all das hat den Eifel Graveller zu einem Event der ganz besonderen Art gemacht & er hat sich definitiv gelohnt, in jeglicher Hinsicht. Ebenso spreche ich jedem Teilnehmer – egal ob Finisher oder Scratcher – meinen größten Respekt aus:

Ihr habt alle unglaubliches geleistet – und jeder einzelne kann für sich in seiner eigenen Art & Weise einfach nur stolz auf sich sein!

In diesem Sinne: Kette rechts & bis ganz bald! 🙂

 

 

Epilog:

Auf Endkilometer 40 kam es noch zu einem Unfall – bei dem mein Beyond und ich mit einem anderen E-Bike-Fahrer in einem fast Frontalzusammenstoß miteinander kollidierten. Diese Schreckminuten, in denen zum Glück und wie durch ein Wunder alles gut ausging, haben mich wieder nur daran erinnert, dass es vor allem eins im Leben ist, das zählt:

–  unsere Gesundheit.

Unser Leben kann mit einem Wimpernschlag zu Ende sein – es fehlt nie viel, es ist niemals sicher. Erschüttert und erinnert an erst kurz vergangene frische Traumata radle ich danach die darauffolgenden Kilometer, mit schmerzhaften Erinnerungen in der Endlosschleife und einem linken Arm, der langsam an seiner alten Frakturlinie immer dicker und blauer wird. Tränen laufen mir über das Gesicht, ich schluchze, die Luft bleibt weg. Vorstellungen von was hätte passieren können wechseln sich ab mit in mir fest eingebrannten Sätzen… „That´s why it`s called an accident“. Ich fuhr diese Tour, um Traumata zu kompensieren, um ihnen ein Ende zu setzen, sie mit einem Denkmal abzuschließen

– und kollidiere hier so schwer mit ihnen, dass es einfach nur noch wehtut.

In diesem Zustand fahre ich, bis Holger mich in Kaiseresch am Radladen abfängt und überrascht – und meine Stimmung rettet, ohne sich dessen bewusst zu sein, denn es ist genau die Ablenkung, die mein frisch traumatisierter Kopf gerade jetzt, gerade dort benötigt, um die Tour mit einem guten Gefühl zu Ende zu fahren.

Daher sind dies meine Worte, die hier an dieser Stelle bleiben: 

Wir leben nur einmal. Wir leben nur kurz. Wir leben oft nicht voll genug.

Diese eine, jede Sekunde, die dir das Leben schenkt – leb sie voll.

Vergiss es nie.

Leb sie immer.

Leb sie hier.

Leb sie jetzt.

Für das, was in dir liegt. 

 

 

 

Die Tiefe der Angst in dir.

14 Kommentare bei „Eifel Graveller 2019 – Back on track to keep on pushing. snacking. & cycling.“

  1. Hey Leona,
    bin voller Spannung mit Dir nochmals durch die Eifel gerauscht. Danke für die Beschreibung und vor allem Deine Ehrlichkeit!

    1. Heej Benni – vielen lieben Dank & sehr gerne!:) Gerauscht – ja das bist du in jedem Fall tatsächlich. Ich sehe dich in Manderscheid gerade noch vor mir, wie du einem nach dem Liesertal gerade wieder davon fliegst! 😉 Viele Grüße, Kette rechts & bis auf bald mal wieder 🙂

      1. Hallo Leona, ein wunderherrlicher Bericht. Ähnliche Gedanken gehen mir durch den Kopf, könnte sie aber nie so herrlich formulieren.
        Als DNF- Fahrer hab ich nun auch kompakt das/ den Eifel Graveller nachvollziehen können, jedoch nun vom Sessel aus. Ich habe einiges verpasst, zumal ich auch erstmalig die Eifel erkunden wollte.
        Deinem Dankeschön an Holger schließe ich mich mit allen Superlativen an.
        Beste Grüße bis mal irgendwo
        Gerhard

        1. Lieber Gerhard, vielen lieben Dank für dein wunderherrliches Feedback – es freut mich richtig, dich als DNF Fahrer auch noch den Rest des Tracks mitgenommen zu haben und ich bin mir sicher, dass du das auch definitiv in der Zukunft noch real realisieren wirst 🙂 Es lohnt sich und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja schon im nächsten Jahr dort wieder 🙂 Viele Grüße & auch dir ein herzliches Kette rechts aus Freiburg!:)
          Leona

  2. Hey Leona, vielen Dank für diese wundervolle Beschreibung dessen, was Bikepacking und insbesondere diese Tour ausmacht: seine Bedürfnisse auf das Wenige zu reduzieren, was das Rad tragen kann. Eins zu werden mit dem Rad, dem Weg, der Natur (klingt wie’n Klischee, ist aber so). Widrigkeiten und Schmerzen zu trotzen und sie durch das Erlebnis und die Schönheit der Umgebung zu überwinden (dto, denn vor allem mein Gesäß wollte offenbar unbedingt eins mit dem Rad werden). Ich war schon oft in der Eifel, habe sie aber erst jetzt richtig “erfahren”. Dave Barter, ein englischer Radblogger, hat mal in seinem Bericht zum Highlandtrail geschrieben, er suche beim Bikepacking nicht nach sportlichen Erfolgen, sondern nach Geschichten, u.a. damit er später im Seniorenheim nicht zu denen gehört, die über nichts als das Wetter reden können 😉 Jeder von uns hat nun eine weitere persönliche Geschichte und du hast deine besonders schön erzählt. Ich freue mich, Dich und die anderen kennengelernt zu haben (wenn auch teilweise viel zu flüchtig) und möchte an dieser Stelle nochmals Holger für dieses fantastische Event danken. Liebe Grüße, Martin
    P.S. im Gegensatz zu Dir habe ich die Nürburgring-Passage genossen, da sie mir gerade durch den krassen Gegensatz gezeigt hat, was das Besondere am Bikepacking ist.

    1. Lieber Martin, vielen vielen lieben Dank für dein wundervolles Feedback – ich hätte es nicht besser nochmal resümieren können 🙂 Es freut mich, dass dir der Bericht gefallen hat und auch, dass du den wunderbaren Track durch die Eifel auch so genossen hast und ja – mein Hintern nicht der einzige war, der scheinbar zwischenzeitlich seine Ermüdungserscheinungen & Blessuren bekam 😉 Ich hoffe, dass wir uns schon bald mal irgendwo wiedersehen und wünsch dir bis dahin alles Liebe, immer eine wunderbare Rauszeit mit dem Rad, viel Gesundheit & immer Kette rechts 🙂 Liebe Grüße, Leona Ps.: Bezüglich einiger Schottlandsehnsüchte muss ich mir doch jetzt in Ruhe deine Seite mal genauer anschauen :)) Danke dafür!

  3. Sehr schön geschrieben und tolle Leistung!

    1. Hej Pete – vielen lieben Dank für dein Feedback! 🙂 Freut mich dass es dir gefallen hat! LG, Leona

  4. Hallo Leona,
    war mir eine Freude, die letzten Kilometer mit dir zu teilen.
    Auf bald und die Nase stehts im Wind.
    Thomas

    1. Hej Thomas – vielen lieben Dank & Dito, das war es mir auch 🙂 Die Nase stets im Wind – sehr gerne, nur wenn es nicht der Moselwind ist 🙂 Auf bald! Leona

  5. Liebe Leona,
    ich bin erst jetzt dazu gekommen, deinen Bericht zu lesen. Er ist sehr schön geschrieben und beschreibt nicht nur die Highlights, sondern auch die Leiden einer solchen (Tor)Tour! Bis demnächst wieder in Freiburg oder Waldkirch, zum Gedanken- und Erlebnisaustausch!

    Liebe Grüße

    Chris

    1. Lieber Chris, vielen lieben Dank 🙂 Und ja, auch die schönsten Touren haben irgendwo immer ihre zwei Seiten.. – aber das macht das Ganze ja erst zum Abenteuer 🙂 Bis ganz bald auf der Bierbank unterm Feierling-Baum – oder so 🙂
      Liebe Grüße ins andere Schwarzwaldtal, Leona

  6. Hallo Leona,
    Deine Website ist sehr schön gestaltet, Deine Texte sind unterhaltsam geschrieben. Ich bekäme so etwas nicht hin. Was ich allerdings vermisse, ist der nötige Tiefgang.

    Warum nehmen Menschen Strapazen, Qualen und Gefahren auf sich? Aussagen wie “pushing your limits” oder “ich habe Lust auf Abenteuer” vernebeln mehr als sie etwas erklären.
    Gruß, Gerd

    1. Lieber Gerd,
      vielen Dank für dein Feedback – ich freue mich sehr darüber. Es ist passend, dass du das schreibst – im Kopf gehe ich gerade schon einen Artikel durch, der sich genau damit befasst – nämlich der Frage, was mich eigentlich dazu bringt bzw. motiviert, all das auf mich zu nehmen, das so in diesen Bereichen auszuleben und was mich antreibt, immer wieder über solche Grenzen zu gehen. Letztendlich ist es (auch ohne Artikel) eines: Das Gefühl, mit sich und dem Rad und allem, was man zum Leben gerade benötigt (und das ist dann sehr sehr wenig) eins zu sein, mit der Natur im Einklang zu sein, sich zu erden, sich nur darauf zu richten, was gerade vor einem liegt. Der Leistungsgedanke dahinter ist mir fremd – die Freude am permanenten Unterwegssein und Entdecken überwiegt all das – und überwiegt oft auch jegliche Müdigkeit oder leere Beine 😉 …
      – Das in Kürze, der Rest in einem separaten Blogbeitrag. Vielen lieben Dank für deinen Input! 🙂
      Liebe Grüße, Leona

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