Von der Herzensvision einer Heimatnomadin.

As a vet, coach, author, athlete, outdoorlover and yoga teacher I always try to inspire other females to trust in theirselves, to believe in what they do and to put all their strength in completing their dreams. Fighting against anorexia for many years I had to learn to love myself and my body again – and to take care of me and my mental as well as physically health. Being an ambassador for @thecairnproject I am excited about spreading my positivity and my love for the outdoors and all the adventures with my bike. I want other female to learn, that they are worth it to themselves to live their lives to the fullest! I found my strength to heal from anorexia in the outdoors and I slowly grew up again by challenge myself on my bike – and I just love the freedom in it. I learned that I am allowed to love my body and to trust in it – in every way. My mission is to take care by sharing my experiences and all of my thoughts – even in the darkest hours – to help others to heal and grow again as well!

 

Als ich den Blog Heimatnomadin gegründet habe, ging es mir allen voran immer nur um eines: Das Teilen und das Verbreiten einer mir so ans Herz gewachsenen und kraftvollen Botschaft:

 

Du kannst –

allen Zweifeln und allen Hürden zum Trotz!

 

 

 

Das Projekt Heimatnomadin ist seit jeher ein Herzensprojekt von mir, das mir unheimlich viel gibt und dessen kleinen und großen Feedbacks durch die Außenwelt mir immer wieder Zuspruch schenkt, mit meinen Träumen und Visionen weiterzumachen.

Heimatnomadin – das ist der Zwiespalt zwischen der Sehnsucht nach Ferne, nach der Freiheit des Reisens und des Unterwegssein und dem Heimweh, dem Daheim-sein-wollen, dem Endlich-ankommen-wollen.

Heimatnomadin ist genau jenes Pseudonym, das meine (vor allem noch zu vergangenen Zeiten) oftmals so rastlose und fahrige Seele wohl am besten beschreiben vermag und das mich auf all meinen Reisen, jedoch auch zu allen Zeiten während meiner Heimatbesuche, fortwährend begleitet. Heimatnomadin ist für mich der Ausdruck dessen, was ich wirklich bin. Es ist der Ausdruck eines Seelenzustandes, den ich doch niemals so richtig in klare Worte fassen kann.

Dieser Blog hat nach wie vor nur eine kleine Leserschaft – was nicht untypisch dafür ist, dass ich nicht sehr oft etwas an die große Glocke hänge oder laut nach außen trage. Ich vertraue darauf, dass meine Worte, Gedanken und Zeilen genau jene Menschen finden und erreichen, die sie erreichen sollen und die diese benötigen. Frei von jedem Google, SEO oder Instagram Algorithmus. Und ich bin hier dankbar um jeden meiner Leser – und danke Euch an dieser Stelle von Herzen!

 

Sharing is caring – ein herzliches Danke an alle, die mir schon bisher gefolgt sind! Und weiterhin folgen werden! 

 

Doch mit allem was ich tue, was ich schreibe und mit dem, was ich plane verfolge ich auch immer einen tieferen Sinn – und dieser liegt vor allem darin, möglichst viele Menschen, und Ja, auch speziell viele Frauen und Mädchen, darin zu inspirieren, ihrem eigenen Lebensweg mehr zu folgen und auf sich selbst zu vertrauen.

 

In meiner Vergangenheit, in der ich lange mit der Essstörung der Anorexia nervosa sowie daraus resultierenden Depressionen gekämpft habe, gab es oftmals immer wieder Hürden, die mir eine Selbstliebe und den Glauben an mich und meine Fähigkeiten verhindert haben. Diese Hürden haben es mir schwer gemacht, mich selbst verwirklichen zu können und haben mir viele Freiheiten genommen – Freiheiten, die ich mir über Jahre hinweg zurück erkämpft und hart erarbeitet habe. Jede Freiheit, die ich heute dort draußen erleben darf – ich empfinde sie noch heute als nicht selbstverständliches Geschenk, das ich nicht mehr gehen lassen mag.

 

Liebgewonnene Freiheiten – die lange nicht selbstverständlich sind. 

 

Egal in welcher Krise jeder Einzelne von uns stecken mag – ich glaube daran, dass jeder dazu fähig ist, aus dieser wieder herauszukommen. Alleine für sich – und mit der Unterstützung von anderen.

In jeder Krise habe ich meine größte Kraft aus meinen Grenzerfahrungen in der Natur gezogen – jedes Auf-sich-allein-gestellt-sein, jede Erfahrung dort draußen in der Stille, in der Demut und den Einblicken in faszinierende Landschaften hat mich immer wieder ein Stück weiter wachsen lassen.

 

Die Natur lehrt uns – einfach zu sein.

Frei von präferierten Körperbildern, falschen Idealen, Emotionen, quälenden Gedanken, Selbstzweifeln, Depressionen.

Sie lehrt uns, dass wir zuallererst einfach auch mal genug sein dürfen

–  mit uns selbst, in uns selbst.

 

Being off. & deeply inside of us.

 

Jahrelang habe ich mich zunächst hinter einer Zahl auf der Waage und meinen herausstehenden Knochen versteckt – dann jahrelang hinter meinem unerwünschten neuen Körper, dem Unwillen, wieder „gesund“ aussehen zu müssen. Jahrelang habe ich gegen meinen Körper – und mein wahres Ich – gekämpft – und nun, da ich ihn und mich endlich in die Arme schließen kann, möchte ich diese Erfahrung mit anderen teilen.

 

Ich möchte andere dazu inspirieren, ihre eigenen Wege zu gehen.

Ich möchte dazu anstecken, die kleinen und atemberaubenden Dinge auch hinter unserer Haustüre entdecken zu können

– ich möchte glaubhaft machen, dass die großen und kleinen Abenteuer direkt vor unserer Nase liegen

und allen vor allem in einem:

in uns selbst!

 

Wir sind eine Gemeinschaft und auch wenn ich am liebsten alleine losziehe – möchte ich dies doch auch für jene tun, die es gerade nicht können oder gerade noch nicht so weit sind. Ich möchte zeigen, dass es geht, dass es möglich ist, dass alles möglich ist, solange wir nur losziehen und uns auf den Weg unseres Lebens begeben.

 

Just. Pure. Nature. 

 

Heimatnomadin sollte von Beginn an ein Zufluchtsort und eine Kraftquelle für all jene sein, die sich mehr Halt in ihrem Leben wünschen oder die noch mehr Motivation und Glauben benötigen, um ihr Leben selbst in die Hände zu nehmen.

 

Mit dieser Vision bin ich vor einigen Jahren gestartet und während hier fortlaufend immer wieder neue Zeilen erscheinen, geschieht im Hintergrund die Arbeit daran, meinen Traum eines ganzheitlichen Konzepts aus Coaching, Yoga und der Erfahrung in der Natur weiter wachsen zu lassen. Mit jedem neuen Einblick, jedem neuen Feedback und jeder neuen Erfahrung bestätigt sich der Sinn meines Herzensprojektes immer wieder aufs Neue – und ich bin gespannt auf die weitere Reise damit – allen auch mich immer wieder ereilenden Selbstzweifeln zum Trotz.

 

 

Umso glücklicher bin ich nun, in diesem Jahr 2020 mit meiner Vision nicht mehr “alleine” sein zu müssen – denn unterstützt und als neue Unterstützerin des The Cairn Project teile ich nun als Heimatnomadin meine Erfahrungen mit einer großartigen Community aus Outdoor begeisterten Abenteuerfrauen und gebe hier mein Bestes, um all die wunderbaren Projekte durch meine eigenen Abenteuer dort draußen unterstützen zu können!

 

Ich bin unglaublich stolz, hier durch jeden meiner Kilometer und Höhenmeter und jedes meiner über alle Berge geradelten und gepushten Gepäcks wunderbare Projekte unterstützen zu können – und dies auch durch eure Hilfe!

Wie das geht? – Erfahrt ihr bald näher. Grundlegend ist jedenfalls die Unterstützung faszinierender Projekte durch Spendenbasis – und diese Spenden werde ich uns zusammenradeln – über Kilometer, Höhenmeter, Trail um Trail und über Stock & Stein. Durch die aktuelle Coronasituation werden meine ursprünglichen Pläne des hierfür eigentlich angedachten Heimattriples natürlich sehr wahrscheinlich nicht wie geplant stattfinden können.

– Alternativen gibt es jedoch genügend und auf diese freue ich mich genauso wie auf alle anderen Pläne auch!

Mehr dazu natürlich bald hier!

Stay tuned 🙂

Lots of Love & Positivity –

Eure Heimatnomadin 🙂 

 

 

 

Across no borders - just riding & pushing to set some marks.
Facing & balancing my plans behind the plans.

6 Kommentare bei „Von der Herzensvision einer Heimatnomadin.“

  1. Stille.

    Unberührt und immer frisch.

    Die Seele ordnet sich. Wunden verheilen.

    Die Zeit summt an der Oberfläche.

    Stille.

    © Oliver Kästner

  2. Danke für diese wundervollen Worte!

    1. Liebe Judith – und ich danke Dir für dein wunderbares Feedback! <3

  3. Als ich angefangen habe deinen Text zu lesen, war ich erstmal total gespannt, was mich da erwartet.
    Ich las weiter und ich würde emotionaler.
    Du hast bei mir etwas berührt.
    Ich habe das Gefühl, wir könnten auf einer Wellenlänge schwimmen/radeln/wandern/denken…was auch immer.

    Danke, für deine Worte.

    Liebe Grüße,
    Eva

    1. Liebe Eva,

      Ich danke Dir von Herzen für dieses wunderschöne und so ehrliche Feedback – auch deine Worte berühren mich sehr und ich danke Dir sehr dafür! Ich bin dankbar für jedes Feedback, das eine solche Ehrlichkeit meinerseits nur bestärkt und mir zeigt, dass dies Menschen erreichen, berühren und helfen kann!
      Und wer weiß, vielleicht radeln wir ja mal gemeinsam auf einer Wellenlänge – wandern oder was auch immer 🙂

      Viele liebe Grüße aus Freiburg – pass auf Dich auf,
      Leona

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