About time & plans & in between.

 

…& what if I died – tomorrow.

Would I have been

able to live?

Would I have been

able to love?

 

Did I live

fulfilled & heartwarming,

inspiring –

…without any

doubts & fears

– but full of

hopes & dreams?

 

Did I spread

what life meant to me?

Did I tell everyone I love

how much I do so?

Have I been

honest with myself

– & my direction I went & fought for?

 

So if not – then trust me,

`cause there is still N O W.

 

 

Wir lassen los. Und gehen weiter. Wir nehmen an. Und akzeptieren. Wir lassen los. Und werden offen – für das was ist und alles Neue. Wir haben keine Pläne mehr – und finden unser Leben, in dem, was sich uns zeigt. Wir finden Raum, im Hier & Jetzt.

 

Auf manche Fragen – gibt es keine Antworten. Und auf manche Antworten – gab es auch niemals wirklich Fragen. Für manche Lebensweisen gibt es kein Konzept, und keinen Plan. Kein Schema F, keinen Wegweiser. Für manche Lebenssituationen gibt es keinen rettenden Anker – nur Urvertrauen, dass alles weitergehen wird, wenn wir nur loslassen und uns wieder finden lassen.

 

 

Ich habe in den letzten Monaten auf viele meiner Fragen keine Antworten gefunden – und in vielen Dingen & Momenten einfach akzeptiert, dass es so ist. Ich bekam viele Antworten, von denen mir deren Frage vorher nicht mal bewusst war und nie bewusst gewesen wäre, hätten die Worte dazu mich nicht am Ende des Tages doch noch gefunden.

Gerade ist es ein Leben hin und weg von alten Mustern, alten Denkweisen & (teils gesellschaftlichen) Glaubenssätzen. Es ist ein permanentes Loslassen, ein Suchen, Neu-Finden, ein Hinterfragen. Ein stetiges Fallen, Aufprallen, Abspringen & ein wiederkehrender Neubeginn.

 

Und auch wenn es so nicht einfach ist – ist es gerade gut. Gut so, wie es ist.

 

Gerade gut – so, wie es ist.

 

Ich lerne, dass dieses Jahr, geprägt von diesem weg von einem Mangel ohne Sein, immer mehr an Halt und Boden gewinnt und ich – auch wenn ich immer wieder kurzfristig auch mal ins Planen, ins Strukturieren, ins Festgefahrene verfallen möchte, mich dem Neuen & (scheinbar) Haltlosem immer mehr hingeben kann.

Weil das Vertrauen wächst. In den Moment & dahinein, dass alles gut werden wird. Dass ich nicht fallen werde – und wenn doch, dass es dadurch nicht zum Ende kommt.

 

Immer mehr störe ich mich daran, zu wissen, was mich bspw. in 3 Tagen erwarten wird. Viel mehr noch, mich stört schon die Tatsache, zu wissen, wie mein Abend enden wird. Was mir gerade Kraft schenkt, sind die langen Tage auf dem Rad, in denen nichts mehr zählt, als nur zu sein. Durch den Schwarzwald zu klettern, mit allen Sinnen da zu sein – fernab vom Digitalen, von alten Denkmustern, von all den Dingen, die es scheinbar noch zu tun gibt.

Was mir gerade Kraft schenkt, sind die kleinen Dinge, die Auszeiten hier draußen, in der Schwarzwaldheimat. Das Wissen, die Räder hinten am Bulli & mit ihm meine Home Base zu haben, wenn es mich wieder rausgezogen hat, auf all diese Schwarzwaldhöhen, um einfach draussen zu sein & um meinen Platz in dieser Welt wiederzufinden, beruhigt mich & macht mich tiefgehend zufrieden.

 

Momente der Fügung – des Einfach-Seins. Dort, wo alles einfach Sinn ergibt.

 

Es sind diese Momente, in denen die Dinge sich für mich einfach fügen. In denen alles, was ich tue, einen Sinn ergibt. In denen bspw. nicht Dinge wie meine geleistete Arbeitszeit, mein Gehalt, meine Effizienz meinen Wert bestimmt, sondern das, was ich erleben, was ich ausstrahlen kann. Was ich fühle, was ich denke, was ich teilen möchte. Immer & immer mehr rücken viele Bausteine meiner lang ersehnten „Freiheit“ näher – und ich weiß, dass sie für mich bald maximal sein wird.

Doch anstatt mir wie sonst, in all den Jahren, einen neuen Plan aufzubauen, wie es damit dann weitergeht – halte ich es mir offen. Offen, anzunehmen, was sich hier finden wird. Offen, mich im richtigen Moment für genau das zu entscheiden und mich dem hinzugeben, was ich wirklich tun möchte. Was genau in diesem Moment für mich wirklich passt. Und was dies in ein paar Monaten sein wird – das vermag ich jetzt eben einfach noch nicht zu sagen.

 

Glücksmomente on the road. 

 

Und hier draußen, unterwegs mit dem Bulli & den Rädern, hinter der Haustüre im Schwarzwald, gelingt mir diese Lebensweise immerhin schon im Kleinen ganz gut. Es sind wieder neue Routinen, die noch viel schwerer zu etablieren waren, als ganz schlicht einfach „nur“ Bikepacken zu gehen. Denn während ich mit dem Bike unterwegs permanent am radeln bin & nur selten wirklich Stops einlege (außer um die Landschaft zu fotografieren, tief durchzuatmen und Kuchen zu inhalieren), lädt der Bulli mich dazu ein, auch mal innezuhalten – und nicht den ganzen Tag nur zu powern. Ich kann ankommen, habe eine Home Base, die so urgemütlich ist, dass ich auch oft gerne schonmal kurz nach 18 Uhr und dem Kaffee nach einer langen Radtour im Schlafsack liege und nichts mehr mache – außer zu essen & zu schlafen. Er lädt mich ein, morgens mit den Sonnenstrahlen wach zu werden, mir mehr Zeit zu nehmen – und es auch mal zuzulassen.

 

 

Er zeigt mir Pausen auf, die ich schon länger nötig hatte

– und bringt mir bei, sie anzunehmen,

statt weiter funktionieren zu müssen. 

Er bringt mir bei,

wie n i c h t s tun wirklich funktioniert.

Wie man draussen einfach mit sich so glücklich tanzend strahlen kann.

Wie man einfach Mensch sein kann.

 

 

Ziehe ich hier los, gibt es – wie immer – keinen Plan – nur wieder dieses Bauchgefühl. Es zieht mich an Orte, die mich schon seit Jahren nähren. Die mir Kraft schenken. Mir so viel bedeuten. Orte, an denen meine Schwarzwaldliebe groß & lebendig wurde – die ich seit Jahren kenne, wie meine Westentasche und noch mehr. Orte, die ich auch so oft einfach im Alltag aufsuche – in Gedanken, ganz still – als kleinen Fluchtmoment in between.

 

Unterwegssein – um die schönsten Kraftorte zu erkunden. 

 

Die Routine ist einfach – Schlafen, Radeln, Weiterfahren, Essen, Schlafen. Radeln. Es entdecken sich die schönsten Spots ganz zufällig, die schönsten Sonnenuntergänge dort, wo ich mich gelassen habe, die unbekannten Pfade zu erkunden. Wenn ich irgendwo mit dem Bulli ankomme, bin ich meist erstmal unterwegs – zu Fuß, zu Rad – um dann, auch wirklich richtig im Ganzen anzukommen – für eine kleine Weile.

 

Ankommen auf Nomadisch eben

– eine Welle aus Loslassen, suchen, finden, anhalten, innehalten, weiterziehen.

Aus Ein- und Ausatmen von dem, was einfach ist.

 

Und je mehr ich diese neue Routine verinnerliche, desto ruhiger werde ich. Ruhiger und – zufriedener. Die Zweifel, ob es Sinn macht, schwinden – werden kleiner. Die bösen Stimmen, die inneren Antreiber, die nicht v e r s t e h e n, die nicht f ü h l e n, werden schwächer – oder ich vielleicht eher stärker, im Antrieb gegen sie. Und je mehr es Routine wird – den Traum von diesem Leben zu leben – desto einfacher wird es. Und leichter. Ehrlicher & authentischer.

 

 

…& während ich hier sitze und mich anschreie,

lass los, lässt Du mich zurück blicken,

auf das, was ich war & nun nicht mehr bin.

 

…& noch während ich nur langsam wieder stiller werde,

flüsterst Du mir leise zu,

es ist genug, genug,

was Du bereits losgelassen hast.

 

Es ist genug

& darf nun einfach sein.

 

…& noch während dieses Flüstern

nur ganz langsam an & in mich dringt,

realisiere ich,

dass es so ist.

 

Ich habe –

genug losgelassen.

Genug verwandelt.

Bin vorerst –

Genug gewachsen.

 

Ich bin genug –

für diesen einen Moment.

…& ich werde so

ruhig und still

& erfüllt in mir.

 

 

Genug zu sein, ist oft nicht leicht – zumindest nicht, wenn es darum geht, es uns einzugestehen. Uns einzugestehen, dass es genug ist, dort draussen zu sein, im Reinen mit sich, mit den Dingen, die uns glücklich machen – wir erlauben es uns oftmals nicht. Und es ist schade drum.

 

Raum. & Zeit. & Mut dazu. 

 

Was wir brauchen, ist der Raum & die Zeit, damit die Dinge, die wir lieben, uns finden können. Damit wir entdecken können, was wir gerade jetzt, im Hier & Jetzt, so sehr wirklich brauchen, was und wer wir wirklich sein wollen. Kein Stress dieser Welt, kein Hamsterrad, kein Leistungsgedanke dieser Leistungsgesellschaft schenkt uns dies. Ich bin ein Teil dieser Gesellschaft – doch möchte ich in ihr andere Wege gehen. Ich möchte so frei und unbestimmt von ihren Normen sein, wie es nur geht und zeigen, dass dies möglich ist. Zeigen, dass Werte von Freiheit, Gemeinschaft, Wertschätzung, dass die Liebe zu den kleinen Dingen im Leben, die Liebe zur Natur, zum Urvertrauen uns weiter bringen als jeder Wettkampf dieser Welt es jemals könnte.

 

 

Diese Gedanken – sie werden da draußen, im Loslassen – im Planlosen, nur mehr stärker. Und je stärker sie werden, desto richtiger fühlen sie sich an.

 

 

Und auch wenn ich oftmals Zeilen wie diese schreibe – und denke, dass es sinnlos ist, nicht wertvoll ist, es nichts bringt – weil ich den eigenen Selbstwert untergrabe, dann hoffe ich dennoch, dass ich es schaffen kann – in jedem Einzelnen, der diese Zeilen liest, einen kleinen Keim zu setzen, einen Samen zu pflanzen, dem man Raum geben kann, um zu wachsen, um sich finden zu lassen.

 

 

Denn dieser Raum

– wird eines Tages greifbar sein

– für Dich, für uns,

für den Einzelnen in unserer Gesellschaft.

Und in diesem Raum wird es möglich sein,

für sich, im Kleinen

– und im Großen –

frei & immer freier zu werden.

So frei, wie wir es wirklich brauchen.

 

 

 

Meine Arbeit & die Dinge, die ich tue, sind getrieben von einer Vision – der Vision davon, dass jeder seinen Weg, sein Urvertrauen an #trustyourpathoflife finden kann. Ich teile meine Gedanken & Visionen, in der Hoffnung, Dich & Euch zu erreichen, etwas auszulösen.

Heimatnomadin ist auch nach Jahren noch klein & darf auch langsam wachsen – und es soll nachhaltig sein. Wenn Du dieses Wachstum unterstützen möchtest, dann freue ich mich aktuell über Deine Stimme für mich, bei der aktuellen Bloggerwahl von fahrrad.de 2021. Es ist ein kleiner Beitrag von vielen, der mir hilft, meine Arbeit weiter so frei umzusetzen, wie ich es gerade tun kann.

 

Teile es gerne & hinterlass mir Deine Stimme – ich danke Dir von Herzen dafür!

 

… Du findest diese Inspiration meiner Gedanken unterwegs mit dem Bulli auch via der neuen Folge „What about – time & plans“ am Trust – your path of Life – Podcast!

 

Alles Liebe, Kette rechts & Namasté, Eure Heimatnomadin.

 

 

What about - combining Orbits with Everests. Part#1.
What about - time & plans?

Schreibe einen Kommentar

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.